Virenschutz

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Virenschutz: Nicht nur Grippeviren sind ein Problem!

Natürlich hat bereits jeder von uns schon mal etwas zu Computer-Viren gehört oder gelesen. Vielleicht warst du ja auch sogar selbst betroffen. Dann weißt du auch, wie wichtig es ist, sich zu schützen. Durch die Digitalisierung werden hochsensible Daten fast ausschließlich auf Rechnern gespeichert. Für Kriminelle ein gefundenes Fressen. Außerdem gehört das Thema Virenschutz zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen. Und diese sind vor allem zur Erfüllung der Datensicherheit, insbesondere der Integrität und Vertraulichkeit, wichtig. 

Virenschutzprogramme als Must Have?

Virenschutzprogramme sind jene Programme, die dafür sorgen, dass Computerviren aufgespürt und isoliert werden. Besonders wichtig ist für Nutzer jedoch nicht das Virenschutzprogramm, sondern die aktuelle Software des Windows, Apple, Linux oder sonstigen PCs. Wenn das nicht gewährleistet werden kann, dann ist es wichtig, die aktuellste Version der Virenschutzprogramme zu benutzen, um auch einen Schutz im Falle des Falles, gewährleisten zu können. Nutzer haben die Möglichkeit, die PC-eigenen Virenschutzprogramme zu nutzen oder auf ihren Rechnern selbst eine Software zu installieren. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Nicht selten kommt es vor, dass auch Virenprogramme Sicherheitslücken aufweisen. 

Viel wichtiger ist der Umgang mit verdächtigen oder schadhaften Mails, Software-Installationen etc. Oft stellt für den PC das größte Risiko immer noch der Nutzer dar. 

Virenprogramme arbeiten auch in E-Mail Postfächern. Dort scannen sie eingehende Mails auf mögliche Schadsoftwares. Jene E-Mails werden dann sofort abgefangen und erreichen erst gar nicht das Postfach des Nutzers. Hier ist es wichtig sich über den SPAM-Filter des eigenen Postfachs zu informieren. 

Die Stellungnahme zum Thema Antivirenprogramm des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) liest sich wie folgt:

“Seien Sie misstrauisch gegenüber unaufgeforderten Softwareangeboten und beziehen Sie Antivirensoftware grundsätzlich nur über seriöse Anbieter. Die Wahl eines geeigneten Virenschutzprogramms ist bei Windows-basierten Systemen besonders wichtig. Für einen hinreichenden Schutz des Systems gegen Computer-Viren und andere Schadprogramme kommen für Privatanwender sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Varianten von Virenschutz-Software infrage. Letztere verfügen unter Umständen über mehr Funktionen. Sofern die sinnvollen, zusätzlichen Funktionen der kostenpflichtigen Lösungen, wie (1) Kinderschutzfilter, (2) Überwachung von Browser- und E-Mail-Aktivitäten auf Schadprogramme und (3) erweiterte, verhaltensbasierte Erkennung von Schadsoftware, dennoch nicht benötigen sind kostenlose Virenschutzprogramme seriöser Hersteller ausreichend. Auch die Hersteller der Betriebssysteme selbst bieten ein kostenloses Virenschutzprogramm an.Kinderschutzfilter.”

Knapp 27% von Cyberangriffen betroffen

Die Studie „CyberDirekt Risikolage 2022“ zeigt, dass Deutschland mit Hinsicht zu Cyber-Sicherheit noch etwas aufholen könnte. Sie wurde von der digitalen Plattform Cyber-Direkt durchgeführt und umfasst Erkenntnisse zu der Cybersicherheit in deutschen mittelständischen Unternehmen. Im Rahmen dessen wurden über 500 Personen aus mittelständischen Unternehmen zu dem Thema Cybersicherheit gefragt. Ein Ergebnis dessen ist vor allem, dass die Notwendigkeit und Bedeutung des Themas noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, obwohl 26.6% der Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre bereits Opfer von einem oder auch mehreren Cyberangriffen wurden. Dennoch zeigt die Studie auch, dass eine hohe Anzahl der Unternehmen, nämlich 75.3% über einen aktuellen Virenschutz verfügen. 

Falls du dazu Fragen oder Anmerkungen hast, kannst du dich gerne bei uns melden. Oder du schreibst uns eine Mail an info@perfekter-datenschutz.de.

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